Jahreszeiten bei Mountainfloat

Hier gibt es jahreszeitlich aktuelle Bilder von Mountainfloat in Bad Reichehall, Themen und Tips für Ausflüge in der Gegend

Winter am Mountainfloat

 

Rechtzeitig zum Ende der Weihnachtsferien ist er doch noch eingekehrt. Der langersehnte Winter im Nonner Oberland. Während Baba, der Hauskater sich angesichts der weißen Massen doch etwas „zurückhaltend“ präsentiert und sein Heil eher in der Nähe des Freßnapfs sucht, weckt Michael Gentschy die Schneefräse aus dem Sommerschlaf. Eine Stunde später sind die Terasse und der Parkplatz frei. In der Stube hat derweil die letzte Stunde des Weihnachtsbaumes 2017 geschlagen. Noch einmal brennen die Kerzen und die Hühner des Bertesgadener Baumschmucks picken die letzten Körner. Der Abacus verschwindet bis Dezember im Karton. Ja – und dann bricht plötzlich die Sonne durch die Schneewolken und Nonn erstrahlt in gleißendem Sommerlicht.

Moderation: Michael Gentschy
Video, Schnitt, Musik: Volker Lesch

Frühlingserwachen bei Mountainfloat mit Bärlauch und Schneeglöckchen

Heute sind im Garten die ersten Schneeglöckchen aufgeblüht. Man kann zusehen wie der Schnee unter der – schon fast- Frühlingssonne wegschmilzt.

An einigen Plätzen sprießt schon der Bärlauch und so habe ich den heutigen Tag zum Feiertag gemacht und die Bärlauchsaison mit einer Portion Bärlauchbutter eröffnet.

Die erste Bärlauchbutter

 

Die ersten Schneeglöckchen am 23. Februar 2015

Die ersten Schneeglöckchen am 23. Februar 2015

Winterträume im Berchtesgadener Land

Bei Taumwetter verbrachten meine Gäste heute den Tag am Hochschwarzeck mit 360 Grad-Rundlick über die verschneiten Berchtesgadener Alpen (hier der Blick auf den Hohen Göll und Jenner) bevor es dann auf gut präparierter Rodelbahn wieder ins Tal ging. Schlitten gibts natürlich kostenlos bei mir zum Ausleihen ebenso wie Langlaufausrüstung. Danke Michaela Scholderle für das schönen Foto!

toter Mann

Rauhnächte, Räucherrituale und Perchten bei Mountainfloat

 

 

Die Perchten bei ihrem mitternächtlichen Tanz vor dem Haus

 

Die Tage zwischen Heilgabend und dem 6. Januar sind bei uns eine ganz besondere Zeit. Jeden Abend wird das gesamte Haus und der Garten mit einer erlesenen Kräutermischung aus heimischen Pflanzen geräuchert. In jeder der Rauhnächte erinnere ich mich an die Menschen und Begebenheiten im entsprechenden Monat des vergangenen Jahres und danke für alles Gute, das ich erfahren und erleben durfte und auch das „sogenannte“ Negative, an dem ich wachsen durfte.  Jede der Rauhnächte steht vor allem aber für einen  Monat des kommenden Jahres. In der Nacht vom 5. auf den 6. Jannuar kommen dann die Perchten und vertreiben mit ihren wilden Masken, Tänzen und lautem Schellengeläute auch noch die letzten „bösen Geister“ der Dunkelheit. Zu Heilg Drei König geht der Hausherr dann mit bestem eriträischen Weihrauch und Dreikönigswasser durch ganze Haus und bittet um den Segen für alle Menschen, die sich übers Jahr hier aufhalten.

...und es gab ihn doch den Winter 2015

 

 

Die Rauchkräutermischung

 

Ich werde immer wieder nach der Kräutermischung gefragt, deren Rezeptur ich hier gerne weitergebe:

Übers Jahr sammle ich die Pflanzen, alle zu ihrer Zeit und vorwiegend an heimischen Kraftplätzen rund um den Untersberg.

Die Idee des Räucherns ist, dass jede Pflanze durch ihre Signatur (Aussehen) und Inhaltsstoffe im physichen und geistigen Bereich wirkt. In der Glut der Holzkohle wird dieser der Geist der Pflanzen transformiert und in den Raum gebracht wo er seine Wirkung entfaltet.

Ich nehme folgende Pflanzen:

Lichtsignatur: Johanniskraut, Königskerze und Alantwurzel vertreiben die Geister der Dunkelheit aus den Räumen und aus unserer Seele.

Reinigunskräuter: Beifuß und Salbei vertreiben Unreinheiten aus unserer Seele und den Räumen.

Ahnenkräuter: Wacholderholz und Schafgarbe stellen die Verbindung zu den Ahnen her, die uns hilfreich zur Seite stehen können.

Kräuter, die die Verbindung zur geistigen Welt schaffen: Engelwurz

Fichten und Kiefernharz, das schon von der Signatur her alte Wunden zudeckt und heilt und auch auf die Seele wirkt und drüber hinaus himmlisch duftet.

Michael Gentschy beim Räuchern in den Rauhnächten

Michael Gentschy beim Räuchern in den Rauhnächten

Das Räucherritual

 

Ich beginne immer in der Wohnküche, die das Herz des Hauses ist, räuchere in die vier Himmelsrichtungen und rufe die entsprechenden Geister, Engel und Krafttiere an, danke für die Unterstützung und Hilfe im vergangenen Jahr, verneige mich in Dankbarkeit vor Mutter Erde und dem höchsten Geist im Himmel und bitte um reichen Segen im entsprechenden Monat des kommenden Jahres. Dann räuchere ich in die vier Ecken des Raums und öffne kurz das Fenster und befehle allen negativen Energien und Wesen, die sich eventuell noch vom korrespondierenden Monat des vergangenen Jahres hier aufhalten, den Raum sofort zu verlassen. Ich schließe die Räucherung damit ab, dass ich den Esstisch und die Küchenzeile beräuchere und für alle Menschen bete, die  im entsprechenden Monat des kommenden Jahres um diesen Tisch herum sitzen werden auf dass sie hier sowohl körperliche als auch geistig Nahrung, Anregungen und Trost aus guten, liebevollen Gesprächen und Begegnungen erhalten. So gehe ich mit der Rauchpfanne durch alle Räume und bitte für die Menschen, die hier das Jahr über ein und ausgehen. Dem Meditationsraum, in dem wir auch viele Familienaufstellungen machen gilt hierbei mein besonderes Augenmerk und auch die Schlafzimmer und der Floatingraum, wo meine Gäste Entspannung und Erholung suchen werden intensiv geräuchert und gereinigt. Es folgt die Räucherung des Hauseingangs bei dem ich alle Menschen segne, die durch diese Türe ein und ausgehen und im übertragenen Sinne mit Hilfe der Licht und Reinigungskräuter eine „Licht- und Reinigungsdusche“ über dem Eingang installiere. Nun geht es einmal rund ums Haus und zum Schluss in den Garten wo ich den Natur- und Pflanzengeistern danke und sie um Wachstum und Schutz für den Garten Bitte. Am Abschluss des Rituals stelle ich mich stets vorne an den Rand des Abhangs Richtung Reichenhall und verbinde mich mit dem großen Geist des Untersbergs und bitte ihn um Schutz und Segen für alle Menschen die im Reichenhaller Tal leben, die Kranken, die Sterbenden, die in Politik, Lehre und Verwaltung Verantwortung tragen, die Frau hinter der Kasse im Supermarkt, die Gäste und Durchreisenden und, und, und….

Der Abschluss der Räucherrituale am Dreikönigstag mit Anrufung des großen Geistes des Untersbergs

Die Perchten

 

In der Nacht zum 6. Januar kommen dann gegen Mitternacht die Perchten, die ich aus alter Tradition immer in die Stube lasse und mit Pizza und Getränken verköstige. Wenn sie ihren langen beschwerlichen Weg bis hierher geschafft haben ist das große Werk fast beendet und sie können sich ein wenig bei mir ausruhen. Zünftig und lustig gehts dann im Haus her mit Gesang und Trommeln. Bevor die Perchten kommen hat sich meist schon ein lustiger Kreis von Freunden und Nachbarn hier eingefunden und verbringen mit meinen Hausgästen eine kurzweiligen, lustigen Abend. Spät nachts, wenn die Perchten das Haus verlassen haben nachdem sie auf der Terrasse Ihren Kreistanz aufgeführt haben ist das Haus erfüllt von himmlischem Frieden und einer Atmosphäre der Reinheit, in der man auf spiritueller Ebene eine Stecknadel könnte fallen hören –  eine ganz besondere Nacht eben, in der die Weichen für das nächste Jahr gestellt werden.

Es war mir eine gnz besondere Freude, dieses Ereignis wieder mit lieben Freunden und Stammgästen erleben zu dürfen und ich danke vor allem Barbara Müller und Traudl Katzer für die schönen Bilder, die ich hier veröffentlichen darf.

Der Hausherr und Percht

 

Die Perchten bei Pizza und Musik in der Bauernstube

Die "Perchtin", der Anführer der Perchten mit seiner Truppe

Percht mit Rußgesicht und Maske

 

Jahresprogramm Mountainfloat 2015

Liebe Freundinnen und Freunde von Mountainfloat,

das Jahresprogramm Mountainfloat 2015 ist fertig und kann als PDF-Datei heruntergeladen werden.

 

Detailinformationen folgen in Kürze auf dieser Seite.

Ihr Michael Gentschy.

Michael Gentschy

Michael Gentschy

Frühling am Mountainfloat Bad Reichenhall

Krokusse am Mountainfloat

Krokusse am Mountainfloat

Mond und Venus über dem Predigtstuhl – Bad Reichenhall …

Planeten nah beieinander und doch ganz weit voneinander entfernt. Eine Vierteldrehung des Mondes und die Venus könnte sanft in seiner Schale landen. Doch das All ist störrisch und wir sind es auch. Also ziehen wir unsere Bahnen und schieben verpasste Gelegenheiten um Lichtjahre hinaus. Sinnieren über Zeit, die es nur in unserer Vorstellung gibt. Und vertiefen uns in Ewigkeit.

Fotografie: Volker Lesch

Mond mit Venus

Mond mit Venus

Sonnenaufgang über dem Untersberg …

 

Fotografie: Volker Lesch – www.licht-reise.de.

 

Meist bleiben nur ein paar Minuten, um eine derartig wundervolle Stimmung einzufangen. Dann stehst Du da mit „bereiften“ nackten Füßen und nur mit Unterwäsche bekleidet im frostigen Morgenwind. Um für ein Panorama 10 Mal auf den Auslöser zu drücken. Dreißig Sekunden für die Ewigkeit.

Sonnenaufgang über dem Untersberg

Sonnenaufgang über dem Untersberg

Die Moosbuam …

 

Richtige Abhänger sind sie, die Moosbuam vom Mountainfloat. Ganz relaxt im Wind lauschen sie den morgendlichen Gitarrengrooves auf der Terasse und lassen sich von der frühlingshaften Sonne des Februars und den angenehmen Temperaturen tragen.

Fotografie: Volker Lesch – www.licht-reise.de.

 

Mountainfloat Bad Reichenhall - Volker Lesch Fotografie

Mountainfloat Bad Reichenhall

Mountainfloat Bad Reichenhall

Mountainfloat Bad Reichenhall

Mountainfloat Bad Reichenhall - Volker Lesch

Mountainfloat Bad Reichenhall

Warten … von Helmut Scheel

Der Salinenweg nahe Ramsau

Der Salinenweg nahe Ramsau im Januar - In der Mitte der Hohe Göll und das Hohe Brett.

 

Fotografie: Volker Lesch – www.licht-reise.de.

 

Warten (von Helmut Scheel – der gerade am Mountainfloat zu Gast ist)

 

zwischen den wolken
drängt
vergissmeinicht blau
auf die berge
über nebelschwaden
dünner schnee
darunter
braunkahler wald

 

warten
in den graugelben
blütenrieseln der haselnußstauden
warten
auf flauen
weichen wind

 

über den wolken
wächst sonne
in der erde
wachsen wurzeln
in benachbarten
fremden
neuen raum