Marokko

Jahresprogramm 2017 Mountainfloat

 

Liebe Freundinnen und Freunde,

Das Jahresprogramm von >>> Mountainfloat für 2017 ist fertig und kann als PDF von meinem Blog geladen werden.

Mindestens einmal pro Monat bieten wir in jedem Jahr interessante Seminare und Workshops mit Referenten unseres Vertrauens an. Egal ob Kochen mit Frühlingskräutern, Kraftplatzwandern, Heilfasten, Obertonsingen, Yoga oder Meditation.

Zu den Höhepunkten zählt sicher das Wochenende mit dem bekannten Autor und Alpenschamanen Rainer Limpöck (Weisser Adler).

Selbstverständlich ist an den Seminartagen auch Floaten möglich. Seminarteilnehmer erhalten einen Sonderpreis von 55 € anstelle von 65 € pro Stunde. Die Sauna kann für 5 € benutzt werden.

Ich bitte um rechtzeitige Anmeldung per Post oder E-Mail , denn die Teilnehmeranzahl ist begrenzt. Dies gilt besonders für alle Übernachtungen. Anmeldeschluss ist jeweils 4 Wochen vor Seminarbeginn. Anmeldungen werden dann gültig wenn der Gesamtbetrag für Kurs und Nächtigung auf unserem Konto eingegangen ist.

Für Rückfragen und Anmeldung stehe ich gerne unter 0049(0)151-18207270 oder unter info@mountainfloat.de zur Verfügung.

Auch mein Angebot an >>> Marokkoreisen findet Ihr dort.

Unser Marokko-Programm umfaßt sowohl Kleingruppenreisen abseits der großen Touristenströme zu den Highlights des Landes als auch Workshops in Marrakesch wie Familienstellen, Oberton, Selbsterfahrung und Yoga.

Darüber hinaus organisieren wir ganz individuell günstige Kurzaufenthalte in Marrakesch mit Erholungstagen am Meer oder individuelle Rundreisen für Selbstfahrer oder mit Chauffeur bzw. bieten Übernachtung mit Frühstück in unserem wunderschönen traditionellen Riad im Herzen der Altstadt von Marrakesch für Gäste an, die die Stadt auf eigene Faust erkunden möchten.

Viel Spaß beim Lesen.

Michael

Inschallah – Marokkos Zauberformel für Leichtigkeit und Lebensfreude

Vielleicht klingt es in einer von negativen Vorurteilen gegenüber dem Islam geprägten Welt provokativ, für den Islam eine Lanze zu brechen. Ich fühle mich aber berufen dies zu tun, denn der gemäßigte, tolerante Islam wie ich ihn in Marokko erfahre, hält durchaus ganz aktuelle Botschaften für die  Welt von heute bereit. Ich beziehe mich hier nicht auf die Fundamantalisten, Islamisten und Salafisten, die den Islam missbrauchen und seines ursprünglichen Sinnes berauben, sondern auf den Koran selbst und die auf ihm basierende Lebensweise, wie ich sie in Marokko kennen- und zu verstehen lerne. Je mehr ich den Islam kennelerne, umso mehr wächst meine Anerkennung und mein Respekt vor dieser Hochreligion und ihren Vetretern. Ein wichtiges Element der Reisen, die ich in Marokko veranstalte ist die Begegnung mit dem Islam bzw. mit Muslims, vor allem Sufis.

Ich habe in der Zeitschrift Prisma einen aktuellen Beitrag zu dem Thema geschrieben, den ich hier als Bilddatei und PDF  zum Ausdrucken zur Verfügung stelle. Den Text selbst stelle ich auch nochmal auf den Blog:

Inschallah

PDF: Inschallah

 

„Und sag ja nicht im Hinblick auf etwas, was du vorhast:
„Ich werde dies morgen tun“, ohne hinzuzufügen: Inschallah
(so Gott will)! Und erinnere dich an deinen Gott,
wenn du es vergessen hast, und sag: ‚Vielleicht wird mich
mein Herr zu etwas leiten, was eher richtig ist als das,
was ich mir eingebildet habe!“ Zitat aus dem Koran, Sure 18, Vers 23-24

 

Was ist es, was Marokko zur Zeit für Europäer so anziehend macht? Was fasziniert Marokkoreisende an diesem Land? Es ist vielleicht ein Grundgefühl der Leichtigkeit, auf den Punkt gebracht in der Formel „Inschallah“, d.h. “Ohne die Hilfe Gottes vermag der Mensch nichts”. Mindestens tausend Mal am Tag sagt der Marokkaner „Inschallah“. Wenn man z.B. einen Termin vereinbart und sagt: “Wir treffen uns morgen um 15 Uhr”, so erhält man mit Sicherheit die Antwort: “Ja, um 15 Uhr – Inschallah”. Was der Neuankömmling anfangs als Unverbindlichkeit missinterpretiert, erfährt er bei näherer Betrachtung bald als Weisheit und Realitätsnähe, denn letztlich haben wir nicht alles in der Hand, und wir müssen es auch nicht. Wenn man sich dessen bewusst ist, kommt man von selbst in die Leichtigkeit und den Fluss des Lebens. Im Fluss des Lebens Vermutlich sind die Marokkaner damit der Realität näher als wir Europäer, die wir uns von einer Machbarkeitsideologie versklaven lassen, die zwangsläufig in den Burnout führt. Inschallah bedeutet nicht Apathie und Tatenlosigkeit, sondern: Ich tue das Meine und bin mir dabei bewusst, dass Allah bzw. eine höhere Macht die Dinge zu meinem Besten führt, auch wenn ich es manchmal nicht verstehe und wenn meine Konzepte über den Haufen geworfen werden. Das entstresst – vorausgesetzt, man lässt sich darauf ein. Inschallah ist ein großes Geschenk des Islam an unsere westliche Kultur und zugleich eine Brücke im interreligiösen Dialog, der von Feindbildern und Missverständnissen über Salafisten, IS und Taliban überschattet und verzerrt wird. Die Marokkaner wissen das und sagen häufig mit einem freundlichen Lächeln: “Ihr Europäer habt die Uhren – wir haben die Zeit.” Inschallah ist die Zauberformel für ein Lebensgefühl von Leichtigkeit und Im- Fluss-des-Lebens-Sein, das uns in unserer westlichen Gesellschaft verlorengegangen ist.

Es liegt mir fern, den Islam zu idealisieren. Mit jedem Aufenthalt in Marokko, das seit jeher eine Brückenfunktion zwischen Afrika, islamischer Kultur und Europa hat, wächst jedoch meine Hochachtung vor der Weisheit und Lebensnähe dieser Religion. Neben Inschallah vermittelt der Islam vor allem das Gefühl des Eingebundenseins in eine kosmische Ordnung, in der alles seinen Platz hat. In den Moscheen und Palästen ist diese göttliche Ordnung in Form von ornamentalischen Sternhimmeln  an den Decken omnipräsent. Denn es waren die Wüstenbewohner, die als erste die Ordnung der Sterne am Himmel erkannten und sie dazu benutzten, mit ihren Karawanen den Weg durch die Wüste zu finden. Die Nächte, die ich mit meinen Freunden in der Wüste verbringe, verändern erfahrungsgemäß deren Leben zum Positiven. Diese Einbindung in eine größere Ordnung erleichtert das Leben und setzt einen wohltuenden Kontrapunkt zu unserer westlichen, chaotischen neuen Unübersichtlichkeit, in der wir beständig von den Medien, der Politik und unserem Bildungsund Wertesystem in künstliche Ordnungen hineingepresst werden, die uns nicht entsprechen und darum krank machen. Sie gaukeln uns zwar Freiheit und Sicherheit vor, sind aber letztendlich nichts weiter als ein goldener Käfig, der uns aller Freiheit und Leichtigkeit beraubt und die Flügel unserer Seele stutzt. Antwort auf tiefe Sehnsüchte Hinter dem aktuellen Marokko-Hype steht also tief unbewusst die Suche nach Unmittelbarkeit, Schönheit, Leichtigkeit und dem Lebensfluss, der uns in unserer westlichen Welt abhandengekommen ist. Die Brüche zwischen spiritueller Tradition und Moderne, wie sie inzwischen z.B. in Indien offensichtlich werden, sind in Marokko kaum zu spüren. Fünfmal am Tag ruft der Muezzin zum Gebet, und ein Großteil der Marokkaner lässt alles stehen und liegen, um sich mit Allah zu verbinden. Wer mit offenen Augen und offenem Herzen reist, wird reich beschenkt und positiv verändert nach Hause zurückkehren.

Ich bereise Marokko schon seit Jahren und kenne das Land quasi als Insider. Ich organisiere Kleingruppen- und Privatreisen von meinem traditionellen Riad in Marrakesch aus bis hinunter in dieSahara, fern von allem touristischen Trubel. Im Vordergrund steht die einfühlsam begleitete Selbsterfahrung im Spiegel einer zunächst fremden Kultur. Intensive Begegnungen mit wundervollen, gastfreundlichen Menschen, Kunst, Märchen, Musik, Religion, Spiritualität, Kraftorten und Traumlandschaften vom Hohen Atlas über die Oasen bis hinein in die Wüste sind wichtige Elemente einer Mystagogik, die zugleich eine Reise zur eigenen universellen Quelle der Lebensfreude und Leichtigkeit wird. Ein paar Tage der Ruhe und Erholung in Essaouira am Atlantik am Ende der Reise schaffen einen Raum für Reflexion und bilden eine Brücke zum Alltag in der Heimat, in die es dann mit dem Flugzeug in nur dreieinhalb Stunden ab Marrakesch
zurückgeht. ▲

Große Low Budget-Marokkorundreise: Königstädte, Wüste, Hoher Atlas

Dünen

Dünen

Im September werde ich eine große  „Low-Budget-Reise“ in kleiner Gruppe anbieten.

Termin: 15. (14.) – 29. September 2015

Start- und Endpunkt ist Marrakesch. Von dort gehts über den hohen Atlas zur Filmstadt Quarzazate, weiter durch fantastische Schluchten und Berglandschaften nach M´smemir, wo wir einen Tag lang wandern und entspannen werden. Es folgt eine Nacht im Wüstencamp mit Kamelritt in Merzouga. Danach gehts weiter in die Königstädte Fes, Meknes und nach Volubilis, einer hochinteressanten römischen Ausgrabungsstätte. Von dort reisen wir über Casablanca zur ehemaligen portugiesischen Küstenstadt El Jadida und verbringen zwei Tage in Oualidia, einem der schönsten Strände Marokkos am Meer bevor es wieder nach Marrakesch zurückgeht.

Die Reise ist quasi eine Schnupperreise zu den Highlights Marokkos und ich führe sie einmalig als Promo zum Selbstkostenpreis durch.
Die Unterkünfte sind einfacher als bei meinen sonstigen Riesen, aber sauber, Zimmer meist mit mit eigenem Bad.

Die 15-tägige Reise kostet pro Person im DZ 890 Euro.

Flüge gibt es bei Ryanair.de ab Frankfurt Hahn hin und zurück nach Marrakesch am 15.-29. September für 142 Euro. Bei Royalairmaroc ab München vom 14.-29. September 410 Euro (Tagepreise vom 16.Juni). Gern bin ich bei der Buchung behilflich.

Der Preis enthält alle Transfers, Reiseleitung, Übernachtungen mit Frühstück, Auto- und Benzinkosten
Ein 3-gängiges Menü incl. Getränk kostet zwischen 6 und 10 Euro.

Anmeldung bis 30. Juni 2015!

 

marokkoreise LOW BUDGET

Mein Riad in Marrakesch erwartet Euch

Minztee

Nun habe ich in Marrakesch ein hübsches kleines Riad für ein Jahr gemietet. Es hat 5 Gästezimmer, 2 Terrassen (eine uneinsehbare und eine Oberterrasse mit fantastischer Sicht über ganz Marrakesch und Atlas (siehe Panoramafoto), Patio mit Brunnen, Küche und einen kleinen Salon, perfekt eingerichtet und möbliert. Es liegt ganz ruhig und nahe beim Badi und Königs-Palast im Kasbahviertel, einem der besten Viertel in der alten Medina, 7 Minuten zu Fuß von der Jamma el Fna. Direkt gegenüber ist ein Nobelriad, mit einem großen Pool (siehe Bild) in einem tollen Patio, wo ich und auch meine Gäste jederzeit zum Schwimmen gehen können wenn wir eine Kleinigkeit konsumieren wie z.B. einen Saft für 2 Euro. Mein Freund Lucien wird immer dort wohnen und die Gäste betreuen. Natürlich gibts auch kaltes Bier und Wein und tolles Frühstück. Lucien kocht übrigens ausgezeichnet afrikanisch – also wird es eine kleine kulinarische Dependance von Mountainfloat.
Ihr könnt jederzeit bei uns übernachten. Die Zimmer sind klein, aber sauber und hübsch, komplett neu renoviert mit Tadelak und jeweils eigenem im Zimmer integrierten Bad.
Auf meinem Blog könnt Ihr Euch unter http://www.mountainfloat-bad-reichenhall.de/marokkoreisen/ über Angebote und das neue Riad informieren

Ich selbst werde am 24. August mit dem Auto nach Marokko fahren, da ich etliches aus Deutschland mitnehmen werde und würde mich über Mitfahrer freuen.

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    Der wunderschöne Pool im Nachbarriad kann von meinen Gästen benutz werden

Der wunderschöne Pool im Nachbarriad kann von meinen Gästen benutz werden