Yoga bei Mountainfloat

Hier wächst ein Blog über Yoga, wie wir ihn bei Mountainfloat in Bad Reichenhall praktizieren

Marokkreise mit Yoga und Familienstellen

araber

Gemeinsam mit Konrad Pinegger bieten wir vom 14.9.-1.10.2015 eine ganz besondere Erlebnisreise nach Marokko an, deren Reiseroute der klassischen Südmarokkoreise (siehe Anhang) gleicht, jedoch wegen Yoga in der Wüste und Familienstellen in der Kasbah etwas länger dauert:

Das Unbekannte erfahren – im Innen und Außen

Südmarokko Rundreise mit Yoga und Familienstellen

 

 

Wegen der Flugbuchungen bitten wir um baldige Anmeldungen!

Zuvor, vom 31.8.-14.9. biete ich eine klassische Südmarokkreise an, für die es noch wenige freie Plätze gibt.

Anbei die Reisedetails als PDF:

marokko mit konrad einseitig

marokko 2015

Jahresprogramm Mountainfloat 2015

Liebe Freundinnen und Freunde von Mountainfloat,

das Jahresprogramm Mountainfloat 2015 ist fertig und kann als PDF-Datei heruntergeladen werden.

 

Detailinformationen folgen in Kürze auf dieser Seite.

Ihr Michael Gentschy.

Michael Gentschy

Michael Gentschy

Die Gebärde der Leichtigkeit – Yoga mit Michael Gentschy

Die große Atembewegung – Yoga mit Michael Gentschy

Die Acht Bewegungen der Wirbelsäule – Video mit Michael Gentschy

Tadasana – Video mit Michael Gentschy

Spirituelle und philosophische Aspekte des Floatens

Was ist Floaten?

Beim Floaten legt man sich eine Stunde lang in einen Tank oder ein Becken, das mit körperwarmer gesättigter Glaubersalzsole gefüllt ist. Man schwebt wie eine Feder auf dem Wasser. So „entgrenzt“ sich der Körper und das Gefühl von Schwerelosigkeit und tiefer Entspannung stellt sich ein. Bittersalzsole ist basisch und entschlackt. Die Haut  wird schön, und geschmeidig. Es entstehen keine „Schrumpeln“ wie sonst beim Baden. Der Tank, bzw. das Becken ist licht- und schallisoliert, sodass keine Außenreize zum Körper vordringen.

Einige philosophische Überlegungen vorab.

„Ich denke, also bin ich“ – Mit diesem „Axiom“ drückte der französische Philosoph und Mathematiker René Descartes (1596-1650) das Lebensgefühl des neuzeitlichen Menschen aus und begründete damit den modernen Rationalismus. Das Denken benötigt stets ein Gegenüber, über das es nachdenken, das es analysieren kann. So wird die Trennung zwischen Subjekt und Objekt im Denken zementiert, eine Anschauung, die sich für die modernen Naturwissenschaften als äußerst hilfreich und effektiv erwies. Diese neue  abendländische Denkweise, fordert jedoch einen hohen Tribut: Zum Einen bedeutet es enormen Stress, sich stets die Grundlage für das Eigene Sein über das Denken  selbst  schaffen zu müssen. Der Umkehrschluss würde nämlich lauten: „Wenn ich nicht denke, dann bin ich nicht“ – und das macht Angst. Zum Anderen geht diese Subjek- Objekt-Trennung einher mit dem Verlust des Bewusstseins der Einheit und dem Verlust inneren Friedens.

Ganz im Gegensatz zum Denken Descartes sind sich sogut wie alle spirituellen  bzw. mystischen Traditionen dieser Welt darüber einig, dass Erleuchtungserfahrung, bzw. die Erfahrung des tieferen Selbst sich erst einstellt wenn unser Denken zur Ruhe gekommen ist. Diese Erfahrung ist nicht “irrational” sondern “transrational”, d. h. sie übersteigt unser rationales Denken ohne es zu abzuwerten. Es ist die tiefste Seinserfahrung im Sinne von: “Ich bin der ich bin.” So lautet z.B. die klassische Definition von Yoga: “Yoga bedeutet Anhalten der unruhigen Bewegungen unseres Denkens, – dann sieht der Betrachter sein wahres Selbst”. Die christliche Mystikerin Theresa von Avila schreibt: “So kann es geschehen, dass einem während des Gebets seine Majestät (Gott) das Wort quasi aus dem Mund nimmt  und das Denken anhält. Nur mit Mühe könnte man dann noch sprechen. So lauscht man der wortgeräuschlosen Unterweisung des Meisters und ist selig ohne zu wissen warum.”

Der Samadhi-Tank – Eine “Meditationsmaschine”?

In den spirituellen Traditionen der Welt ist man sich auch darüber einig, dass ein entspannter, ruhiger Körper eine wichtige Voraussetzung dafür ist, dass auch der Geist zur Ruhe kommt. So heißt es z.B. im Yogasutra des Patanjali: “Der Meditationssitz soll stabil und angenehm sein”. Alle Yogaübungen zielen darauf ab, den Körper in eine angenehme und stabile Position zu bringen und die Außenwahrnehmung für den Zeitraum der Meditation soweit als möglich auszuschalten. In dieser Isolation steigen selbstredend Gedanken und Gefühle aus unserem Innern hoch. Die Meditationstechniken zielen darauf ab, diesen Gedanken und Gefühlen keine Möglichkeit zu geben, sich auszubreiten und zu verselbständigen. Wenn der Körper stabil und entspannt ist, so können die Gedanken sich nicht mehr verdichten und lösen sich mit der Zeit ins Nichts auf wie Sommerwölkchen an einem hohen Berg.

Exakt dieser Prozess läuft beim Floaten ab:

1) Im Isolationsbecken sind optische und akustische und taktile Reize soweit als möglich ausgeschlossen.

2) Der Körper kommt rasch in eine absolut stabile und angenehme Position.

3) Wenn man bedenkt, dass wir fast 90% unserer neuronalen Aktivitäten (Hirn- und Nervenleistung) aufwenden, unseren Bewegungsaparat zu koordinieren, mit der Schwerkraft zu kämpfen und Reize zu verarbeiten, so kann man nur erahnen, wie viel Energie im Tank frei wird.

4) Wissenschaftliche Untersuchungen haben eindeutig bewiesen, dass unser Gehirn beim Floaten Alpha- und sogar Thetawellen produziert, ein Hirnstrommuster, das normalerweise nur im Schlaf oder in tiefster Meditation auftritt. Ebenso erwiesen ist, dass die Stresshormone beim Floaten deutlich sinken und dass es zu einer Synchronisation von linker und rechter Gehirnhälfte kommt – ein Hinweis auf tiefe Entspannung und Seelenfrieden.

Es ist faszinierend, festzustellen, dass beim Floaten exakt diejenigen Zustände relativ schnell und mühelos erreicht werden, die in den spirituellen Traditionen der Welt mit Hilfe oft komplizierter Mediationstechniken angestrebt werden, dass sich die Erfahrungen im Tank mit denen der Mystiker decken und dass die wissenschaftlichen Untersuchungen des Floatens eine rational nachvollziehbare Erklärung dafür erbringen konnten, dass das Floaten ebenso wie die überlieferten Mediationstechniken zu einer Erweiterung des Bewußtseins führen.

Kompetente Begleitung

Floating ist weit mehr als irgendeine Entspannungstechnik. Im Grunde genommen bedarf es keiner Technik. Die meisten Floater berichten, dass es nur darauf ankommt, loszulassen und dass es keinen Zustand gibt, der hierbei hilfreicher ist als die Schwerelosigkeit im Floating-Becken. Der Float ist selbst der beste Lehrer. Dennoch ist es sehr hilfreich, von einem erfahrenen Floater angeleitet und begleitet zu werden. Eine Erstinstruktion hilft, die Achtsamkeit auf das Wesentliche zu richten und ein Reflexionsgespräch nach dem Floating-Vorgang trägt wesentlich dazu bei, die außergewöhnlichen Erfahrungen so ins tägliche Leben zu integrieren, dass sie in den Alltag hineinwirken

18.-20. März: Advaita-Wochenende

Leitung: Michael Gentschy

Michael Gentschy

Michael Gentschy

Die Advaita Lehre von der Nicht-Dualität des Seins ist vermutlich die schönste Frucht am Baum der indischen Spiritualität. Die Ashtagravad Gita, ein Herzensdialog zwischen zwei Erleuchteten, gewährt tiefe Einblicke in diese Lehre. An diesem Wochenende wollen wir dieses Kleinod indischer Literatur lesen und studieren und darüber meditieren.

Programmdownload hier per Klick: Advaitaseminar

Der Sonnengruß mit Gebetstext

Auf Wunsch meiner Gäste, die gerne am Morgen beim Yoga teilnehmen, stelle ich hier den Sonnengruß mit dem an die Psalmen angelehnten Gebet ins Netz. Mit einem Klick auf das Bild könnt Ihr es Euch vergrößert anzeigen lassen oder mit einem Klick auf den Link Sonnengruß könnt Ihr Euch die Datei als PDF in guter Auflösung herunterladen. Viel Freude beim Üben!

Sonnengruss mit an die Psalmen angelehntem Text

Sonnengruss mit an die Psalmen angelehntem Text

21.-23. Oktober: Lebensmut – Freude – Lebendigkeit – Hilfe aus der Krise

Leitung: Gabriele Haage
Yoga- Energie- Massage- Mentorin, Spiritualin

gabriele haage

gabriele haage

Auch, und gerade in schwierigen Lebensphasen ist es besonders wichtig,
etwas für sich zu tun!
Sich selbst (wieder) wahrnehmen, entspannen, Kraft schöpfen, Aufatmen!
Hoch über Bad Reichenhall, mit Weitblick über eine zauberhafte Bergwelt, wollen wir kraftvoll üben, zur Ruhe finden, uns selbst ein Stück näher kommen und unser ganzes Sein zu frohem Mut und Harmonie ein- und auf- schwingen.
Wir nutzen uraltes Wissen :
Yoga, Meridian Dehnübungen, Taekewando Aufwärmtraining,
Meditation, Gebet

Programmdownload per Klick hier: Lebensmutseminar