Archiv für die Kategorie „Yoga bei Mountainfloat“
Spirituelle und philosophische Aspekte des Floatens
Was ist Floaten?
Beim Floaten legt man sich eine Stunde lang in einen Tank oder ein Becken, das mit körperwarmer gesättigter Glaubersalzsole gefüllt ist. Man schwebt wie eine Feder auf dem Wasser. So „entgrenzt“ sich der Körper und das Gefühl von Schwerelosigkeit und tiefer Entspannung stellt sich ein. Bittersalzsole ist basisch und entschlackt. Die Haut wird schön, und geschmeidig. Es entstehen keine „Schrumpeln“ wie sonst beim Baden. Der Tank, bzw. das Becken ist licht- und schallisoliert, sodass keine Außenreize zum Körper vordringen.
Einige philosophische Überlegungen vorab.
„Ich denke, also bin ich“ – Mit diesem „Axiom“ drückte der französische Philosoph und Mathematiker René Descartes (1596-1650) das Lebensgefühl des neuzeitlichen Menschen aus und begründete damit den modernen Rationalismus. Das Denken benötigt stets ein Gegenüber, über das es nachdenken, das es analysieren kann. So wird die Trennung zwischen Subjekt und Objekt im Denken zementiert, eine Anschauung, die sich für die modernen Naturwissenschaften als äußerst hilfreich und effektiv erwies. Diese neue abendländische Denkweise, fordert jedoch einen hohen Tribut: Zum Einen bedeutet es enormen Stress, sich stets die Grundlage für das Eigene Sein über das Denken selbst schaffen zu müssen. Der Umkehrschluss würde nämlich lauten: „Wenn ich nicht denke, dann bin ich nicht“ – und das macht Angst. Zum Anderen geht diese Subjek- Objekt-Trennung einher mit dem Verlust des Bewusstseins der Einheit und dem Verlust inneren Friedens.
Ganz im Gegensatz zum Denken Descartes sind sich sogut wie alle spirituellen bzw. mystischen Traditionen dieser Welt darüber einig, dass Erleuchtungserfahrung, bzw. die Erfahrung des tieferen Selbst sich erst einstellt wenn unser Denken zur Ruhe gekommen ist. Diese Erfahrung ist nicht “irrational” sondern “transrational”, d. h. sie übersteigt unser rationales Denken ohne es zu abzuwerten. Es ist die tiefste Seinserfahrung im Sinne von: “Ich bin der ich bin.” So lautet z.B. die klassische Definition von Yoga: “Yoga bedeutet Anhalten der unruhigen Bewegungen unseres Denkens, – dann sieht der Betrachter sein wahres Selbst”. Die christliche Mystikerin Theresa von Avila schreibt: “So kann es geschehen, dass einem während des Gebets seine Majestät (Gott) das Wort quasi aus dem Mund nimmt und das Denken anhält. Nur mit Mühe könnte man dann noch sprechen. So lauscht man der wortgeräuschlosen Unterweisung des Meisters und ist selig ohne zu wissen warum.”
Der Samadhi-Tank – Eine “Meditationsmaschine”?
In den spirituellen Traditionen der Welt ist man sich auch darüber einig, dass ein entspannter, ruhiger Körper eine wichtige Voraussetzung dafür ist, dass auch der Geist zur Ruhe kommt. So heißt es z.B. im Yogasutra des Patanjali: “Der Meditationssitz soll stabil und angenehm sein”. Alle Yogaübungen zielen darauf ab, den Körper in eine angenehme und stabile Position zu bringen und die Außenwahrnehmung für den Zeitraum der Meditation soweit als möglich auszuschalten. In dieser Isolation steigen selbstredend Gedanken und Gefühle aus unserem Innern hoch. Die Meditationstechniken zielen darauf ab, diesen Gedanken und Gefühlen keine Möglichkeit zu geben, sich auszubreiten und zu verselbständigen. Wenn der Körper stabil und entspannt ist, so können die Gedanken sich nicht mehr verdichten und lösen sich mit der Zeit ins Nichts auf wie Sommerwölkchen an einem hohen Berg.
Exakt dieser Prozess läuft beim Floaten ab:
1) Im Isolationsbecken sind optische und akustische und taktile Reize soweit als möglich ausgeschlossen.
2) Der Körper kommt rasch in eine absolut stabile und angenehme Position.
3) Wenn man bedenkt, dass wir fast 90% unserer neuronalen Aktivitäten (Hirn- und Nervenleistung) aufwenden, unseren Bewegungsaparat zu koordinieren, mit der Schwerkraft zu kämpfen und Reize zu verarbeiten, so kann man nur erahnen, wie viel Energie im Tank frei wird.
4) Wissenschaftliche Untersuchungen haben eindeutig bewiesen, dass unser Gehirn beim Floaten Alpha- und sogar Thetawellen produziert, ein Hirnstrommuster, das normalerweise nur im Schlaf oder in tiefster Meditation auftritt. Ebenso erwiesen ist, dass die Stresshormone beim Floaten deutlich sinken und dass es zu einer Synchronisation von linker und rechter Gehirnhälfte kommt – ein Hinweis auf tiefe Entspannung und Seelenfrieden.
Es ist faszinierend, festzustellen, dass beim Floaten exakt diejenigen Zustände relativ schnell und mühelos erreicht werden, die in den spirituellen Traditionen der Welt mit Hilfe oft komplizierter Mediationstechniken angestrebt werden, dass sich die Erfahrungen im Tank mit denen der Mystiker decken und dass die wissenschaftlichen Untersuchungen des Floatens eine rational nachvollziehbare Erklärung dafür erbringen konnten, dass das Floaten ebenso wie die überlieferten Mediationstechniken zu einer Erweiterung des Bewußtseins führen.
Kompetente Begleitung
Floating ist weit mehr als irgendeine Entspannungstechnik. Im Grunde genommen bedarf es keiner Technik. Die meisten Floater berichten, dass es nur darauf ankommt, loszulassen und dass es keinen Zustand gibt, der hierbei hilfreicher ist als die Schwerelosigkeit im Floating-Becken. Der Float ist selbst der beste Lehrer. Dennoch ist es sehr hilfreich, von einem erfahrenen Floater angeleitet und begleitet zu werden. Eine Erstinstruktion hilft, die Achtsamkeit auf das Wesentliche zu richten und ein Reflexionsgespräch nach dem Floating-Vorgang trägt wesentlich dazu bei, die außergewöhnlichen Erfahrungen so ins tägliche Leben zu integrieren, dass sie in den Alltag hineinwirken
18.-20. März: Advaita-Wochenende
Leitung: Michael Gentschy
Die Advaita Lehre von der Nicht-Dualität des Seins ist vermutlich die schönste Frucht am Baum der indischen Spiritualität. Die Ashtagravad Gita, ein Herzensdialog zwischen zwei Erleuchteten, gewährt tiefe Einblicke in diese Lehre. An diesem Wochenende wollen wir dieses Kleinod indischer Literatur lesen und studieren und darüber meditieren.
Programmdownload hier per Klick: Advaitaseminar
Der Sonnengruß mit Gebetstext
Auf Wunsch meiner Gäste, die gerne am Morgen beim Yoga teilnehmen, stelle ich hier den Sonnengruß mit dem an die Psalmen angelehnten Gebet ins Netz. Mit einem Klick auf das Bild könnt Ihr es Euch vergrößert anzeigen lassen oder mit einem Klick auf den Link Sonnengruß könnt Ihr Euch die Datei als PDF in guter Auflösung herunterladen. Viel Freude beim Üben!
21.-23. Oktober: Lebensmut – Freude – Lebendigkeit – Hilfe aus der Krise
Leitung: Gabriele Haage
Yoga- Energie- Massage- Mentorin, Spiritualin
Auch, und gerade in schwierigen Lebensphasen ist es besonders wichtig,
etwas für sich zu tun!
Sich selbst (wieder) wahrnehmen, entspannen, Kraft schöpfen, Aufatmen!
Hoch über Bad Reichenhall, mit Weitblick über eine zauberhafte Bergwelt, wollen wir kraftvoll üben, zur Ruhe finden, uns selbst ein Stück näher kommen und unser ganzes Sein zu frohem Mut und Harmonie ein- und auf- schwingen.
Wir nutzen uraltes Wissen :
Yoga, Meridian Dehnübungen, Taekewando Aufwärmtraining,
Meditation, Gebet
Programmdownload per Klick hier: Lebensmutseminar
18. April bis 25. April: Heilfastenwoche vor Ostern
Fasten, Yoga, Meditation, Floaten, physische und psychische Unterstützung
Leitung: Michael Gentschy
Programmdownload per Klck hier: Fastenseminar 2011
Seminarbeschreibung:
Das Seminar richtet sich nach der Methode Dr. Lützner (“Wie neugeboren durch Fasten”, GU-Verlag) und ist ein Nullfasten mit Tees, Frucht-Gemüsesäften und kalorienloser Gemüsebrühe.
Zur Vorbereitung sollten die Teilnehmer am Samstag möglichst fleischlos und am Sonntag nur noch Rohkost bzw. Obst Essen.
Beginn: Montag Mittag 18. April
Ende: Montag Mittag 25. April 13 Uhr
Seminarkosten incl. 6x Floaten, “Verpflegung”, Seminarunterlagen und Material, Übernachtung im DZ, tägl. 2xYoga und Meditation und tägl. Einzelgespräch 740 Euro
Teilnahmebedingungen: einigermassen stabile physische und psychische Verfassung, kein Untergewicht, kurze Rücksprache mit dem Hausarzt und (telefonisches) Vorgespräch mit der Seminarleitung.
In den Seminarkosten enthalten sind 6x eine Stunde Floaten, Saunabenutzung, Benutzung der Sportgeräte (Vibrationsplatte, Crosstrainer), Einzelgespräche bei Bedarf, Yoga- und Meditations-Angebote.
Je nach Bedürfnissen der Teilnehmer und Wetterlage werden Spaziergänge – auch zu Kraftplätzen, Stadtführung in Salzburg, Besuch der Rupertustherme oder auch Videoabende mit guten Filmen, gemeinsames Singen, Spiele oder auch Vorlesen organisiert. Ausser beim Besuch der Therme entstehen dabei keine weiteren Kosten.
Folgendes bitte mitnehmen: Badeanzug, gutes Schuhwerk, genügend Leibwäsche zum wechseln, Trainingsanzug, warme Kleidung!!!, Lieblingslektüre und Musik, Hautlotion.
Anreise Montag bis 12 Uhr
Gemeinsames leichtes Essen (Rohkost)
Einführungsvortrag und Gruppengespräch, Yoga, Meditation, Spaziergang
Tagesablauf:
Dienstag:
7.30 Uhr Yoga und Meditation,
8.30 Uhr Teepause
9 Uhr Vorbereitung des Magen-Darm Traktes aufs Fasten in Theorie und Praxis
12.00 Uhr Gemeinsames Zubereiten einer Fastensuppe mit anschl. Essen
15.45 Uhr Teepause
16 Uhr Yoga und Meditation
18 Uhr “Abendmahlzeit”
19 Uhr Gruppengespräch mit anschl. Meditation und Abendritus
Mittwoch bis Samstag:
7.30 Uhr Yoga und Meditation,
8.30 Uhr Teepause
9 Uhr Auf Wunsch Asanas, Pranayama, Meditation
12.00 Uhr Gemeinsames Zubereiten einer Fastensuppe mit anschl. Essen
15.45 Uhr Teepause
16 Uhr Yoga und Meditation
18 Uhr “Abendmahlzeit”
19 Uhr Gruppengespräch mit anschl. Meditation und Abendritus
am Samstag: Einführung in das Mysterium der Osterfeier mit anschl. Meditation und Abendritus
Sonntag:
auf Wunsch: 5 Uhr Teilnahme an der Feier der Osternacht in der Pfarrkirche St. Nikolaus
9 Uhr Vorbereitung aufs Fastenbrechen, Mediotation
12.00 Uhr Gemeinsames Zubereiten von Bratäpfeln mit anschl. Essen
15.45 Uhr Teepause
16 Uhr Yoga und Meditation
18 Uhr leichte vegetarische Abendmahlzeit
19 Uhr
Montagus
8 Uhr Frühstück
9.30 Uhr Wie gehts jetzt im Alltag weiter? Zusammenstellung eines Lunchpackets für den Abend, Schlussreflexion
12 Uhr leichtes Mittagessen
13 Uhr Ende des Seminars
15.-17. April: Wildkräuter bereichern den Speiseplan im Frühling, Leitung Michael Genschy
Bei diesem Seminar werden wir gemeinsam entdecken, wie viele wohlschmeckende und gesunde Pflanzen uns Mutter Erde im Frühling schenkt und wie wir sie zubereiten können. Bärlauch, Löwenzahn, Giersch, Schafgarbe, Sauerampfer, Wegerich und viele mehr werden wir zu Suppen, Aufstrichen, Burgern, Aufläufen, Honig etc. verarbeiten. Manchnes Leckere werden die Teilnehmer auch mit nach hause nehmen.
Programmdownload als PDF mit Klick hier: kräuterseminar april 2011
Beginn: Freitag Abend 18 Uhr Ende: Sonntag 14 Uhr
Seminarkosten 95 Euro incl. 2 Abend- und 2 Mittagessen die gemeinsam zubereitet werden.
Ü/F im DZ 45 Euro pro Nacht/Person
Ablauf:
Freitag 18 Uhr Abendessen, danach auf Wunsch Meditation und Abendritual mit Trommeln
Samstag:
7 Uhr Yoga und Meditation (für die die wollen)
8.15 Uhr Frühstück
9.15 Uhr erste Exkursion mit Kräutersammeln und Vorbereitung des Mittagessens
12.00 Uhr Mittagessen
14 Uhr Kaffeepause
14.15 Uhr 2. Exkursion
ab 17 Uhr Vorbereitung für das Abendessen
18 Uhr Abendessen, danach auf Wunsch Meditation und Abendritual mit Trommeln
Sonntag:
7 Uhr Yoga und Meditation (für die die wollen)
8.15 Uhr Frühstück
9.15 Uhr dritte Exkursion mit Kräutersammeln und Vorbereitung des Mittagessens
12.00 Uhr Mittagessen
14 Uhr Zubereitung von Chutneys und Löwenzahnhonig oder Fichtenhonig zum Mit-Nach-Hause-Nehmen
Ende gegen 17 Uhr




