Lecker kochen mit Frühlingskräutern
Auf Wunsch vieler Gäste stelle ich hier immer wieder neue, saisonbezogene Rezepte vor. Seit einigen Tagen ernähren wir uns wieder aus dem Garten. Schon wachsen der erste Bärlauch, Löwenzahn, Brennesseln, Giersch & Co. Ich danke Mutter Erde für die wunderbaren schmackhaften und gesunden Gaben und möchte die Leser/innen meins Blogs ermutigen, mal zu sehen was so alles ganz in ihrer Nähe wächst und die Gaben zu nutzen. Die Rezepte sind alle einfach zuzubereiten! Hier könnt Ihr die Rezepte als PDF downloaden:kräuterrezepte Viele Spass beim Sammeln und Kochen! Rezepte Bärlauch-Walnusspaesto 2 Handvoll Bärlauch grob geschnitten Salz, Pfeffer Olivenöl eine Handvoll Walnusskerne ca. 100g Parmesan Zubereitung: Parmesan reiben oder in Moulinette geben und mahlen, Alle Zutaten in Moulinette und fein purieren, nach und nach Öl zugeben, abschm,ecken und in Gläschen fülen, oben Ölschicht draufsetzen wegen Haltbearkeit. Diesen Beitrag weiterlesen »
Quantum Floating im Samadhitank
Der folgende Artikel wurde im Magazin Prisma veröffentlicht und steht hier als Download zur Verfügung: QuantumFloat
Quantum-Floating
Quantum Experience und Quantenheilung sind heute in Vieler Munde. Sie basieren auf einem Zustand, den Frank Kinslow, der Pionier der Q-healing Methode, mit “Reines Bewusstsein” bezeichnet. Dieser Zustand geht einher mit einem Wohlgefühl, das Kinslow “Eu-Gefühl” nennt (griechisch Eu = gut). Es ist sicher ein Verdienst von Kinslow, ganz einfache Techniken zu beschreiben, mit denen der Mensch von heute in diese Erfahrungen eintauchen kann.
Spirituelle und philosophische Aspekte des Floatens
Was ist Floaten?
Beim Floaten legt man sich eine Stunde lang in einen Tank oder ein Becken, das mit körperwarmer gesättigter Glaubersalzsole gefüllt ist. Man schwebt wie eine Feder auf dem Wasser. So „entgrenzt“ sich der Körper und das Gefühl von Schwerelosigkeit und tiefer Entspannung stellt sich ein. Bittersalzsole ist basisch und entschlackt. Die Haut wird schön, und geschmeidig. Es entstehen keine „Schrumpeln“ wie sonst beim Baden. Der Tank, bzw. das Becken ist licht- und schallisoliert, sodass keine Außenreize zum Körper vordringen.
Einige philosophische Überlegungen vorab.
„Ich denke, also bin ich“ – Mit diesem „Axiom“ drückte der französische Philosoph und Mathematiker René Descartes (1596-1650) das Lebensgefühl des neuzeitlichen Menschen aus und begründete damit den modernen Rationalismus. Das Denken benötigt stets ein Gegenüber, über das es nachdenken, das es analysieren kann. So wird die Trennung zwischen Subjekt und Objekt im Denken zementiert, eine Anschauung, die sich für die modernen Naturwissenschaften als äußerst hilfreich und effektiv erwies. Diese neue abendländische Denkweise, fordert jedoch einen hohen Tribut: Zum Einen bedeutet es enormen Stress, sich stets die Grundlage für das Eigene Sein über das Denken selbst schaffen zu müssen. Der Umkehrschluss würde nämlich lauten: „Wenn ich nicht denke, dann bin ich nicht“ – und das macht Angst. Zum Anderen geht diese Subjek- Objekt-Trennung einher mit dem Verlust des Bewusstseins der Einheit und dem Verlust inneren Friedens.
Ganz im Gegensatz zum Denken Descartes sind sich sogut wie alle spirituellen bzw. mystischen Traditionen dieser Welt darüber einig, dass Erleuchtungserfahrung, bzw. die Erfahrung des tieferen Selbst sich erst einstellt wenn unser Denken zur Ruhe gekommen ist. Diese Erfahrung ist nicht “irrational” sondern “transrational”, d. h. sie übersteigt unser rationales Denken ohne es zu abzuwerten. Es ist die tiefste Seinserfahrung im Sinne von: “Ich bin der ich bin.” So lautet z.B. die klassische Definition von Yoga: “Yoga bedeutet Anhalten der unruhigen Bewegungen unseres Denkens, – dann sieht der Betrachter sein wahres Selbst”. Die christliche Mystikerin Theresa von Avila schreibt: “So kann es geschehen, dass einem während des Gebets seine Majestät (Gott) das Wort quasi aus dem Mund nimmt und das Denken anhält. Nur mit Mühe könnte man dann noch sprechen. So lauscht man der wortgeräuschlosen Unterweisung des Meisters und ist selig ohne zu wissen warum.”
Der Samadhi-Tank – Eine “Meditationsmaschine”?
In den spirituellen Traditionen der Welt ist man sich auch darüber einig, dass ein entspannter, ruhiger Körper eine wichtige Voraussetzung dafür ist, dass auch der Geist zur Ruhe kommt. So heißt es z.B. im Yogasutra des Patanjali: “Der Meditationssitz soll stabil und angenehm sein”. Alle Yogaübungen zielen darauf ab, den Körper in eine angenehme und stabile Position zu bringen und die Außenwahrnehmung für den Zeitraum der Meditation soweit als möglich auszuschalten. In dieser Isolation steigen selbstredend Gedanken und Gefühle aus unserem Innern hoch. Die Meditationstechniken zielen darauf ab, diesen Gedanken und Gefühlen keine Möglichkeit zu geben, sich auszubreiten und zu verselbständigen. Wenn der Körper stabil und entspannt ist, so können die Gedanken sich nicht mehr verdichten und lösen sich mit der Zeit ins Nichts auf wie Sommerwölkchen an einem hohen Berg.
Exakt dieser Prozess läuft beim Floaten ab:
1) Im Isolationsbecken sind optische und akustische und taktile Reize soweit als möglich ausgeschlossen.
2) Der Körper kommt rasch in eine absolut stabile und angenehme Position.
3) Wenn man bedenkt, dass wir fast 90% unserer neuronalen Aktivitäten (Hirn- und Nervenleistung) aufwenden, unseren Bewegungsaparat zu koordinieren, mit der Schwerkraft zu kämpfen und Reize zu verarbeiten, so kann man nur erahnen, wie viel Energie im Tank frei wird.
4) Wissenschaftliche Untersuchungen haben eindeutig bewiesen, dass unser Gehirn beim Floaten Alpha- und sogar Thetawellen produziert, ein Hirnstrommuster, das normalerweise nur im Schlaf oder in tiefster Meditation auftritt. Ebenso erwiesen ist, dass die Stresshormone beim Floaten deutlich sinken und dass es zu einer Synchronisation von linker und rechter Gehirnhälfte kommt – ein Hinweis auf tiefe Entspannung und Seelenfrieden.
Es ist faszinierend, festzustellen, dass beim Floaten exakt diejenigen Zustände relativ schnell und mühelos erreicht werden, die in den spirituellen Traditionen der Welt mit Hilfe oft komplizierter Mediationstechniken angestrebt werden, dass sich die Erfahrungen im Tank mit denen der Mystiker decken und dass die wissenschaftlichen Untersuchungen des Floatens eine rational nachvollziehbare Erklärung dafür erbringen konnten, dass das Floaten ebenso wie die überlieferten Mediationstechniken zu einer Erweiterung des Bewußtseins führen.
Kompetente Begleitung
Floating ist weit mehr als irgendeine Entspannungstechnik. Im Grunde genommen bedarf es keiner Technik. Die meisten Floater berichten, dass es nur darauf ankommt, loszulassen und dass es keinen Zustand gibt, der hierbei hilfreicher ist als die Schwerelosigkeit im Floating-Becken. Der Float ist selbst der beste Lehrer. Dennoch ist es sehr hilfreich, von einem erfahrenen Floater angeleitet und begleitet zu werden. Eine Erstinstruktion hilft, die Achtsamkeit auf das Wesentliche zu richten und ein Reflexionsgespräch nach dem Floating-Vorgang trägt wesentlich dazu bei, die außergewöhnlichen Erfahrungen so ins tägliche Leben zu integrieren, dass sie in den Alltag hineinwirken
18.-20. März: Advaita-Wochenende
Leitung: Michael Gentschy
Die Advaita Lehre von der Nicht-Dualität des Seins ist vermutlich die schönste Frucht am Baum der indischen Spiritualität. Die Ashtagravad Gita, ein Herzensdialog zwischen zwei Erleuchteten, gewährt tiefe Einblicke in diese Lehre. An diesem Wochenende wollen wir dieses Kleinod indischer Literatur lesen und studieren und darüber meditieren.
Programmdownload hier per Klick: Advaitaseminar
Kunstausstellung im Floatingcenter Mountainfloat in Bad Reichenhall
Anlässlich der Umgestaltung der Räume bei Mountainfloat ist es uns eine Freude, in den Gästezimmern und im Floating- une Eingangsbereich Bilder und Objekte des Künstlers Rolant de Beer auszustellen. Viele der expressiven Werke sind in der Painted Woodcut-Technik ausgeführt, einige Bilder sind mit Acryl auf Leinwand gemalt. Rolant de Beer ist ein holländischer Künstler, der seit vielen Jahre in seiner Wahlheimat München lebt und einen ganz eigenen, unverwechselbaren, expressiven Stil entwickelt hat. Er liebt es, immer wieder mit neuen Materialien und Techniken zu experimentieren. Zur Zeit hat er eine große Ausstellung in Utrecht/Holland. Ich empfehle den Besuch seiner interessanten Homepage www.rolant.de.
Vorfrühling bei Mountainfloat
Ein Freund, Helmut Scheel besuchte mich vor einigen Tagen. Wir saßen vor dem Haus auf der Wiese und genossen die Vorboten des Frühlings.
Helmut schenke mir folgendes Gedicht, das die Stimmung in diesen Tagen vortrefflich wiedergibt:
Vorfrühling
frei machen -
zwitschern die vögel in noch kahlen zweigen
frei werden -
murmeln die wiesen zwischen letztem schnee
frei sein -
verbrieft die sonne auf himmelblaues pergament
ich bin so frei -
lacht das jahr in die zeit
ich breche auf
Der Sonnengruß mit Gebetstext
Auf Wunsch meiner Gäste, die gerne am Morgen beim Yoga teilnehmen, stelle ich hier den Sonnengruß mit dem an die Psalmen angelehnten Gebet ins Netz. Mit einem Klick auf das Bild könnt Ihr es Euch vergrößert anzeigen lassen oder mit einem Klick auf den Link Sonnengruß könnt Ihr Euch die Datei als PDF in guter Auflösung herunterladen. Viel Freude beim Üben!
Rückblick auf das REFRESH-Seminar vom 25.-27.02. 2011 mit Edith Bässe und Sakshi F. Widl
Tief abgetaucht, gegründelt und geschwommen
im Meer aller Emotionen.
Gesungen, gelacht, getönt, getanzt, geschüttelt, gewalkt,
geweint, gestaunt, gezweifelt, geschrieen, gefloatet,
gebellt und gegessen.
Im Schmerz einem Helfer begegnet.
In der Stille den inneren Reichtum entdeckt.
Im Segnen den Schlüssel erkannt.
Im Loslassen die Freude gefunden.
In der Liebe die Heilung erfahren.
Im Fühlen das Beten gelernt.
Vielen Dank
an alle TeilnehmerInnen
an unseren liebevollen
Hausherrn und so umsichtigen Gastgeber
und an unseren Hundefreund Nero (wuff)
Wir sehen unseren nächsten Seminaren
im Mountainfloat mit Freude entgegen
Blessings
Edith&Sakshi
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Erfahrungsberichte vom Floaten im Samadhitank im Berchtesgadener Land
In den Entspannungszuständen beim Floaten stellen sich unterschiedlichste Erfahrungen und Effekte ein. Je nach dem was gerade für die floatende Person aktuell ist, werden diese Erfahrungen auf physischer, psychischer oder auch spiritueller Ebene einstellen. Hier soll ein Blog ernstehen, in dem solche Erfahrungen thematisiert werden.
Ein paar Beispiele:
Neulich kam ein junger Mann zu mir, Sportstudent, der sih fast nicht mehr bewegen konnte da er “übertrainiert” hatte. Nach einer Stunde im Floatingbecken waren die Schmerzen verflogen. Durch die Wäreme und Entspannung wurden die Gefässe weitgestellt und die Muskeln besser durchblutet und die Milchsäure abgebaut. Auch der Endorphinspiegel war gestiegen und all das zusammen führte dazu, dass der junge Mann sich wieder wohlfühlte.
Eine Frau mit mittelschwerer Neurodermitis (keine offenen Stellen) erfuhr bereits nach dem ersten Mal Floaten eine deutliche Besserung ihres Juckreizes. Die ersten Minuten waren zwar etwas schmerzhaft, da die Haut brannte, was sich aber nach einigen Minuten legte. Der Effekt war anhaltend.
Ein Mann kam nach dem ersten Floatversuch etws verstört aus dem Beken und sagte, Floaten sie nichts für Ihn, da eine traumatische Erinnerung “hochgekommen” sei. Er sei im Alter von drei Jahren beinahe in einem Sumpf versunken und er habe nun das gleiche Angstgefühl und die gleichen Bilder wieder erlebt. Ich sprach mit ihm und er machte ich klar, dass er heute nicht merh der kleine Junge von drei Jahren sei und dass das Wasser im Floatingbecken ihn perfekt getragen hat. Die unangenehme Erinnerung wurde also mit einer neuen, positiven Körpererfahrung neu “geankert”. Ich riet ihm dann noch ein zweites Mal zu floaten, denn meiner Erfahrung nach lösen sich tiefsitzende Traumata häufig schon bei der ersten Floatingrunde. Tatsächlich lief alles perfekt und der Floatinggast konnte sich zum erten mal in seinem Leben total entspannen und war angstfrei.
Eine schwangere Frau im 9. Monat floatete und kam glücklich und beseelt aus dem Beken, da in dieser Zeit ihr Kreuz komplett entlastet war, denn das Baby trieb oben und sie hörte in der Stille des Floatingbeckens ganz intensiv den Herzschlag ihres Embryos. In eine Partnerfloat mit ihrem Mann konnte dann auch ihr Mann das Kind im Bauch seiner Frau sehr gut wahrnehmen und beide waren beglückt von diere Erfahrung.
Eine Frau, die noch nie gefloatet hat kam wie verklärt aus dem Floatingbad und fragte mich, ob ich das Licht angeschaltet hätte, was ich verneinte. Sie berichtete, dass sie nach eineigen Minuten Entspannung einen Lichtkegel/Tunnel über sich gesehen habe und dass sie das Gefühl hatte, dass sich ihre Seele vom Körper löste und in dieses Licht hineintauchte. Sie habe dann ihren Körper von oben im Becken liegen gesehen und sagte: “Glauben Sie – so wohl hab ich mich noch nie in meinem Leben gefühlt – was war das?” Sie, die sich vorher noch nie mit Meditation oder Entspannungstechniken beschäftigt hatte, durfte eine Art “Nahtoderfahrung” machen, die sie bis ans ende ihres Lebens begleiten wird.
Neulich kam eie Frau zum Floaten, deren Gesicht komplett überschmikt war . Es sah abstossend und maskenhaft aus. Ich hatte schon Angst, dass das Becken danach einer Generalreinigung unterzogen werden muss. Als sie das Becken verließ traute ich meinen Augen nicht. Ihre Augen – die Fenster zur Seele – strahlten und sie hatte eine natürliche Schönheit, die sie sehr anziehend machte. Ich rate den Gästen immer, nach dem Floaten einen Blick in den Speigel zu werfen und sich selbst in die Augen zu schauen. Meiner Erfahrung nach ist jeder Mensch in seinem innersten Inneren wunderschön und perfekt. Bei Floaten kann man etwas von dieser Perfektion erfahren.
Wer möchte diesem Blog einem eigenen Erfahrungsbericht hinzufügen? Kommentare sind sehr willkommen.







