Fasten

Heilfasten bei Mountainfloat

 

Die Fastenwoche vor Ostern war eine runde Sache und brachte für alle Teilnehmer/innen viele neue positive Erfahrungen. Vor allem: Heilfasten ist möglich ohne Hungergefühle und ohne größere Krisen. Nach fünf Tagen ohne Essen ging es allen so gut, dass die Gruppe beschloss, das geplante Fastenbrechen um einen Tag zu verschieben und die Aufbautage zuhause zu beginnen.

Neben Yoga, Meditation, Tiefenentspannung und spirituellen Impulsen für den Tag brachte das  vielfältige Rahmenprogramm an der frischen Luft Abwechslung in den Fastenalltag. Es gab Kraftplatzwanderungen zum Untersberg und in die Aschauer Klamm, ein Naturkonzert mit Od*chi (www.uwurz.de), Kräuterwanderungen und Walking zum Listsee. Wer Lust hatte konnte sich am Abend mit der Gruppe einen guten Film aus der reichhaltigen Videothek von Mountainfloat ansehen. Kleine Highlights waren stets die „Fastenmalzeiten“ zu denen sich die Gruppe dre Mal täglich traf. Wennglich kalorienlos, so schmeckte der Fastenpudding aus Flohsamen doch jeden Tag ein wenig anders und man hatte das Gefühl etwas im Magen zu haben. Selbstgekochte Gemüsebrühen mit Frühlingskräutern wie Brennesseln, Giersch, Löwenzahn rundeten den Speiseplan ab. Zur Unterstützung der Entschlackung gabs täglich Sauerkraut- und Gemüsesaft, Brottrunk, Algenpräparate, Mariendistelextrakt und homöopathische Komplexpräparate. Nach dem „Mittagessen“ gönnten sich alle eine halbe Stunde Ruhe beim Leberwickel. Wer Lust hatte konnte sich am Crosstriner fit halten oder zumindest einen strammen Spaziergang in der Gegend machen oder Sauna und Infrarotkabine nutzen. Das dreimalige Floaten während der Fastenzeit unterstützte den Reinigungs- und Loslassprozess nicht unerheblich ebenso wie die yogischen Reinigungsübungen(Zungen-, Nasen-, Darmreinigung).

Zum Fastenbrechen am Ostersonntag morgen gab es einen vollreifen Bratapfel. Danach wurde eine köstliche Kartoffelsuppe gemeinsam zubereitet und eine Spargelsuppe für den Abend. Die Teilnehmer/innen wurden noch mit Rezepten und allem was man für die nächsten beiden Aufbautage zum Essen benötigt versorgt (frisches Gemüse, Salat, Kräuterquark, Knäcke- und Vollkornbrot, Dörrobst und Nüsse etc.), sodass nicht nur das „spirituelle Körbchen“ beim Abschied reich gefüllt war sondern auch das zünftige „Pschorrpackerl“ zum Mit-nach-hause-Nehmen.

Nach sieben Tagen war die Gruppe zusammengewachsen. Jeder hatte zwar seinen ganz eigenen Rhythmus und Raum für eigene Erfahrungen, die Gruppe erwies sich jedoch hilfreich und die Gemeinschaft half den einzelnen über die eine oder ander Krisensituation hinweg.

Das positive Feedback ermutigte den Gastgeber und Fastenleiter, nun zwei Mal jährlich eine Heilfastenwoche anzubieten. Die nächste wird in den Herbstferien vom 26. Oktober bis 4. November stattfinden. Für erfahren Faster besteht sogar die Möglichkeit drei Tage vorher anzureisen und ein 10-tägiges Fasten zu üben.